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1.FC Sonthofen – DJK SV Ost Memmingen 2:0 (0:0) SpVgg Kaufbeuren – 1.FC Sonthofen 1:0 (1:0)

1.FC Sonthofen – DJK SV Ost Memmingen 2:0 (0:0)

SpVgg Kaufbeuren – 1.FC Sonthofen 1:0 (1:0)

(von Dieter Latzel)

Die Kicker des 1.FC Sonthofen haben noch viel Arbeit vor sich, bis Form und Automatismen optimiert sind. Mit unterschiedlichem Erfolg bestritten die Kreisstädter am vergangenen Wochenende ihre beiden Vorbereitungsspiele. Immerhin gab es am Samstag im vierten Test zu Hause gegen die DJK SV Ost Memmingen mit 2:0 (0:0) den ersten Sieg. Am Sonntag, gerade einmal 24 Stunden später, setzte es bei der SpVgg Kaufbeuren mit 0:1 (0:1) allerdings die nächste Niederlage. In beiden Auftritten war es nicht unbedingt das Gelbe vom Ei was die Oberallgäuer auf dem Kunstrasen zustande brachten. Vor allem im Spiel nach Vorn fehlte es an Kreativität und Durchschlagskraft. Es machte sich schon bemerkbar, dass mit Markus Notz, Kevin Haug und Andreas Hindelang drei Offensivkräfte verletzungsbedingt fehlten.Auch die Reserve des FCS bezog in ihrem ersten Test gegen die DJK Seifriedsberg eine Pleite. Eine 2:0 Führung reichte nicht. Am Ende gab es eine unnötige 2:4 (2:2) Niederlage.

Gegen Ost Memmingen hatte der FCS zwar mehr Spielanteile, tat sich zunächst jedoch recht schwer Torchancen herauszuspielen. Die Defensive lieferte allerdings eine ordentliche Vorstellung ab. Nach der Pause musste FCS-Keeper Marko Zettler eine Möglichkeit von Erduan Topallaj entschärfen, ehe auf der Gegenseite der junge Felix Schulla (64.) den ersten gutenSpielzug aus kurzer Distanz zum 1:0 abschloss. Den Endstand besorgte Tim Kern in der 77. Minute. Er köpfte eine Diagonal-Flanke von Manuel Schäffler zum 2:0 ein.

Auch am nächsten Tag, bei der SpVgg Kaufbeuren, blieben die Sonthofer hinter ihren Erwartungen zurück und verloren am Ende mit 0:1 (0:1). Die Entscheidung fiel bereits in der Anfangsphase nach einer Ecke, als ein Spieler der Hausherren den Ball aus 35 Metern mit einem Sonntagsknaller in den Winkel hämmerte. Der FCS war zwar bemüht den Ausgleich zu erzielen, kam auch zu Chancen, doch mehr als ein Pfostenschuss von Gregor Mürkl kam dabei nicht heraus.

FCS-Coach Benjamin Müller zog in beiden Partien ein ähnliches Fazit. Jeweils in den ersten 45 Minuten habe sich sein Team bei eigenem Ballbesitz schwer getan und einige Fehler im Aufbauspiel gehabt. Die Aktionen in die Spitze seien wenig zwingend gewesen. „Es fehlte an Ideen und der Leichtigkeit. Wenn wir dann mal über Außen durchkamen, hat im Zentrum oft ein Abnehmer gefehlt“. Nach der Pause sei es dann besser geworden. „Da haben wir besser kombiniert und einige Torchancen herausgespielt“, so Müller. Der FC-Trainer meinte, dass man bei seinen Spielern am Ende der dritten Vorbereitungswoche die Müdigkeit gespürt habe. „Das werden wir in den nächsten 14 Tagen bis zum Punktspielstart raustrainieren. Insgesamt müssen wir aber im letzten Test schon noch eine Schippe drauflegen, dass wir dann auch gut gerüstet sind für Aystetten“.