1.FC Sonthofen – TSV Landsberg 1:2 (1:1)

1.FC Sonthofen – TSV Landsberg 1:2 (1:1)

1.FC Sonthofen – TSV Landsberg 1:2 (1:1)

(von Dieter Latzel)

Der 1.FC Sonthofen lieferte dem TSV Landsberg einen „Fight“ auf Augenhöhe, musste am Ende aber durch die 1:2 (1:1) Niederlage die Totopokal-Hoffnungen begraben. Die Hausherren spielten stark, hatten den klassenhöheren Bayernligisten am Rande einer Niederlage, im Abschluss fehlte ihnen bei Pfostentreffern aber das Glück. Der „Knockout“ kam für die Oberallgäuer in der Schlussphase in Überzahl.

Die Partie begann mit Feldvorteilen für den TSV Landsberg. Die kombinierten gefällig, konnten sich aber zunächst gegen die gut gestaffelte FCS-Defensive keine Torchancen erarbeiten. Im Gegenteil, denn die Hausherren setzten immer wieder Nadelstiche und gingen in der 17. Minute mit einem schnellen „Bilderbuchangriff“ ausgehend von Patrick Littig, über Kevin Haug und Marc Penz, der Torschütze Andreas Hindelang bediente, 1:0 in Führung. In der letzten Viertelstunde vor dem Seitenwechsel nahm der Landsberger Druck zu. Sonthofen konnte sich nicht mehr befreien und der Ausgleich lag in der Luft. „Das war unsere beste Zeit in der gesamten Partie“, sagte deren spielender Trainer Muriz Salemovic später. Er war es auch der nach 41 Minuten den Elfmeter herausholte. Alessandro Mulas verwandelte sicher zum 1:1 Pausenstand.

In der zweiten Halbzeit wendete sich das Blatt. Die Oberallgäuer waren jetzt viel präsenter und erspielten sich eine Reihe hochkarätiger Torchancen. Als Manuel Schäffler plötzlich allein vor Gäste-Keeper Sebastian Hollenzer stand, parierte dieser den ersten Versuch glänzend. Beim Nachschuss wäre er aber machtlos gewesen, denn Schäffler setzte den Ball an den Pfosten. In der 71. Minute sah Manuel Detmar nach seiner Grätsche von hinten in die Beine von Jonas Koller glatt „Rot“. In Unterzahl gelang dem TSV aber der entscheidende Angriff, den Fabian Lutz mit seiner Direktabnahme ins lange Eck (83.) zur 2:1 Führung nutzte. Die Hausherren warfen jetzt alles nach vorn und wären beinahe noch zum Ausgleich gekommen, doch Hindelang traf nur den Innenpfosten.

Für FCS-Trainer Benjamin Müller war die Niederlage kein Beinbruch. Er zog ein positives Fazit und war grundsätzlich mit der Leistung seines Teams zufrieden. „Wir hatten nach der Pause aber leider etwas Pech im Abschluss“. Sein Gegenüber Muriz Salemovic war froh über das Weiterkommen seines Teams. „Wir haben es gegen starke Sonthofer in Unterzahl nicht schlecht gemacht, ließen aber zu viele Torchancen zu. Dann wurde es natürlich sehr schwer“.