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1.FC Sonthofen – SV Kirchanschöring 0:1 (0:1)

1.FC Sonthofen – SV Kirchanschöring 0:1 (0:1)

(von Dieter Latzel)

Für den ersatzgeschwächten 1.FC Sonthofen geht die Abwärtsspirale weiter und die Relegationszone kommt bedrohlich nahe. Im letzten Spiel vor der Winterpause musste der Aufsteiger mit der unglücklichen 0:1 (0:1) Niederlage gegen den SV Kirchanschöring eine ganz bittere Pille schlucken.

Die Partie wurde auf dem Kunstrasenplatz der Baumit-Arena ausgetragen. Dass das Spiel nach den Schneefällen in der vorausgegangenen Nacht überhaupt stattfinden konnte, war den fleißigen Helfern zu verdanken, die den Schnee zuvor beiseite geschaufelt hatten. Im anschließenden Duell der beiden direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt waren spielerische Highlights Mangelware. Es entwickelte sich ein typisches Kunstrasenspiel, in dem leidenschaftlicher Einsatz, Kampf und lange Bälle im Mittelpunkt standen. Im ersten Durchgang erarbeitete sich der SV Kirchanschöring etliche Standardsituationen. Nach 24 Minuten nutzten sie so einen Standard, als Nick Schreiber im Anschluss an einen weiten Einwurf die Führung gelang. Dass damit die Gäste die drei Big-Points bereits im Sack hatten, ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand, denn Sonthofen hatte wenig später mit einem Foulelfmeter die Riesenchance zum Ausgleich. Andreas Hindelang scheiterte vom Punkt aber an Torwart Egon Weber. Der Gäste-Keeper machte auch eine Möglichkeit von Kevin Haug zunichte.

Nach dem Seitenwechsel erarbeitete sich der FCS zwei weitere gute Gelegenheiten. Im Abschluss fehlte jedoch das Glück. Zuerst knallte Leon Rudenko das Spielgerät an den Innenpfosten. Dann flog von halb-links ein Abschluss von Jonas Koller aus vollem Lauf ans Lattenkreuz. Kirchanschöring verteidigte den knappen Vorsprung aber mit einer Portion Glück und viel Leidenschaft ins Ziel.

Sonthofens Kapitän TW Marco Zettler sei klar gewesen, dass es bei den Bedingungen nur über den Kampf geht. „Wir wollten zumindest einen dreckigen Sieg einfahren. Am Ende wurde es leider eine dreckige Niederlage. Vom Einsatz her können wir uns selbst allerdings nichts vorwerfen, da war es eine Steigerung zu den vorherigen Heimspielen. Wir hätten ein besseres Ergebnis verdient gehabt. Daran müssen wir uns hochziehen“.

Der frustrierte FCS-Coach Benjamin Müller sprach im Nachhinein in Anführungszeichen vom negativen Höhepunkt einer langen Negativserie. Das saudumme Gegentor mit dem unglücklichen Ende ärgerte ihn maßlos. Er richtete aber den Blick schon wieder nach Vorn. „Die Pause wird uns gut tun. Wir müssen uns sammeln, die Hinrunde verarbeiten und werden stabiler und erfolgreicher in die Rückrunde starten“.