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1.FC Sonthofen – TSV 1860 München II 1:2 (1:1)

1.FC Sonthofen – TSV 1860 München II 1:2 (1:1)

(von Dieter Latzel)

Beim Saisonfinale gegen den TSV 1860 München II hat es den 1.FC Sonthofen, nach 9 Partien ohne Niederlage, mal wieder erwischt. Am Ende stand eine 1:2 (1:1) Heimniederlage, die aber nicht schmerzt, denn die Hausherren spielten eine Bockstarke Rückrunde und schließen die Punkterunde auf Rang 10 ab. Torwart Marco Zettler war mit etlichen Glanzparaden bester Akteur der Hausherren. Gegen den Siegtreffer der Gäste war er in der Schlussphase jedoch machtlos.

Die erste Halbzeit bot  mit tollen Kombinationen und vielen Torchancen besten Unterhaltungswert. Die technisch versierten Sechziger sorgten sofort für mächtigen Betrieb und TW Zettler wurde so richtig warm geschossen. Vor allem Anian Brönauer war ein ständiger Unruheherd. Aber auch Sonthofen versteckte sich nicht und kam zu hochkarätigen Möglichkeiten. Marco Faller wäre nach einer Viertelstunde bei einer Nachlässigkeit von Gäste-Keeper Riedmüller beinahe die Führung gelungen. Die fiel wenig später, als Kevin Haug eine Ecke von Kutay Yel zum 1:0 versenkte. Gleich darauf traf Faller aus 20 Metern die Querlatte. Die Löwen waren von dem Rückstand aber nicht beeindruckt und schlugen durch Samir Neziri wenig später mit dem 1:1 zurück. Erneut Neziri zog im eins zu eins gegen TW Zettler (33.) den Kürzeren. Quasi im Gegenzug entschärfte TW Riedmüller den Hechtkopfball von Koller und auch den Nachschuss von Faller. Dann war wieder Zettler an der Reihe. Er parierte mit einem Reflex den Volleyknaller von Brönauer aus kürzester Distanz.

Nach dem Seitenwechsel beruhigte sich die Partie etwas. Gäste-Trainer Frank Schmöller und FCS-Coach Benjamin Müller wechselten munter durch. Als Sonthofens Phillip Simon einen Freistoß aus zentraler Position knapp vorbeigeschossen hatte und Neziri erneut an Zettler gescheitert war, deutete alles auf ein Unentschieden hin. Doch in der Schlussphase schlugen die Münchner nochmal zu und Radonjic staubte zum 1:2 ab. 

Goalgetter Andreas Hindelang sprach im Nachhinein von einem verdienten Gäste-Sieg, der aber nicht wehtue und schnell abgehakt sei, denn was der FCS in der Rückrunde geleistet habe, sei aller Ehren Wert.