1.FC Sonthofen – TSV Landsberg (Samstag) 1.FC Sonthofen II – TV Hindelang (Samstag)

1.FC Sonthofen – TSV Landsberg (Samstag) 1.FC Sonthofen II – TV Hindelang (Samstag)

1.FC Sonthofen – TSV Landsberg (Samstag)

1.FC Sonthofen II – TV Hindelang (Samstag)

(von Dieter Latzel)

Ersatzgeschwächt aber voll motiviert geht der 1.FC Sonthofen heute um 16.00 Uhr zu Hause in den Totopokal-Auftritt gegen den TSV Landsberg. Die Favoritenrolle liegt in diesem ersten Pflichtspiel bei den klassenhöheren Gästen. Auch die zweite Mannschaft des FCS ist ab 18.00 Uhr im Einsatz. Mit ihrem neuen Trainer Dieter Walther geht es gegen den TV Hindelang.

Für Sonthofen ist dieses Aufeinandertreffen eine echte Standortbestimmung. Denn die Gäste haben nochmals kräftig aufgerüstet und zeigten in den bisherigen Vorbereitungsspielen bereits ihre Klasse. Der FC Kempten wurde von den offensivstarken Landsbergern gleich mit 6:0 vom Platz gefegt. Davon will sich der FCS aber nicht beeindrucken lassen. Defensivspezialist Patrick Littig meint, dass sein Team gegen gute Gegner nie schlecht ausgeschaut habe. „Ich denke, wir können auf jeden Fall mitspielen. Für eine Überraschung sind wir immer gut. Zudem wäre es sicher für unser Selbstbewusstsein von Vorteil, wenn wir kurz vor dem Punktspielbeginn einen starken Auftritt hinlegen könnten. Vielleicht reicht es ja am Ende sogar zu einem Sieg“, fügt er schmunzelnd hinzu.

In den bisherigen Vorbereitungsspielen (SpVgg Kaufbeuren – FCS 2:2, FCS-TSV Kottern 3:3, FCS-TV Erkheim 6:0) wussten sich die Kreisstädter stets zu steigern.

Auf Sonthofens Defensive könnte aber eine Menge Arbeit zukommen. Torwart-Trainer Burkhardt Fischer sieht seine Torleute bestens gerüstet und verbreitet gute Laune: „Marco Zettler wie auch Lukas Köck haben in den letzten Wochen hart gearbeitet – der Winterspeck ist weg, sie sind top-fit“.

Chefcoach Benjamin Müller hat allerdings nicht den gesamten Kader zur Verfügung. Derzeit fehlen acht Akteure verletzt (Kevin Hailer, Tim Kern, Mario Klauser, Markus Notz, Pirmin Vogler, Armin Bechter und Neuzugang Daniil Sergeev). Auch der „Leader“ Manuel Wiedemann muss noch eine Weile passen. Der Kapitän berichtet von einer miesen Entzündung der Achillessehne: „Da brauche ich einfach Geduld und muss das Training wohldosiert angehen, sonst geht es immer wieder von Vorn los“. Wiedemann meint, dass er der Mannschaft mehr hilft, wenn er in ein paar Wochen top-fit einsteigt, als in ein oder zwei Wochen nur mit „Halbgas“ loszulegen.