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FC Deisenhofen – 1.FC Sonthofen 1:1 (0:1)

FC Deisenhofen – 1.FC Sonthofen 1:1 (0:1)

(von Dieter Latzel)

Der 1.FC Sonthofen bleibt auch im 9. Spiel in Folge unbesiegt. Die Kreisstädter erkämpften sich beim favorisierten FC Deisenhofen ein 1:1 (0:1) Unentschieden. Wehrmutstropfen war aber das Aus von ihrem Torwart Buron Aurhammer, der sich bei einer Abwehraktion verletzte und im Krankenhaus landete. Zu allem Übel Pfiff der Schiri dabei Elfmeter, den der eingewechselte Marco Zettler jedoch parierte.

In dem munteren Spielchen gab es Torchancen in Hülle und Fülle. Die Oberallgäuer begannen selbstbewusst. Sie hatten durch einen Fallrückzieher von Hindelang die erste Möglichkeit. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Hausherren das Kommando. FCS-Torwart Aurhammer und seine Vorderleute standen unter Dauerbeschuss, hatten aber auch selbst gute Möglichkeiten. Wenn Deisenhofen dann doch einmal durchkam, stand Lukas Kretzschmar und Co. bis zu seinem Ausscheiden Gäste-Keeper Aurhammer oder der Pfosten im Weg. Als Aurhammer bei einem Abwehrversuch an eine Flanke kommen wollte,  verletzte er sich dabei und es gab Elfmeter. Der eingewechselte Marco Zettler hielt gegen Kapitän Finster (29.) aber die Null fest. Nachdem Koller auf der Linie die Deisenhofer Führung verhindert hatte, rächte sich der Chancenwucher. Die Gäste nutzten in der 40 Minute einen ihrer Konter zur Führung. Marco Faller hatte Kevin Haug in Szene gesetzt und der Sonthofer Torjäger schoss das 1:0. 

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Deisenhofen rannte an, der Aufsteiger setzte auf Konter. Hüben wie drüben lag mehrmals der Torschrei auf den Lippen. Als dem kurz zuvor eingewechselten Björn Jost nach 80 Minuten der 1:1 Ausgleich gelang, wurde es für den FCS nochmal eng. Am Ende traf Jost mit einem 25-Meter-Knaller die Sonthofer Querlatte. Die Müller-Truppe brachte das Remis jedoch über die Zeit. 

Schlussmann Zettler sagte im Nachhinein, dass sein Einsatz völlig unverhofft kam, denn Torwartkollege Aurhammer hätte Spielpraxis sammeln sollen. „Hoffentlich ist er bald wieder fit“. Das Spiel sei sehr intensiv gewesen. „Der Gegner hatte viele Chancen und Pech im Abschluss. Wir dagegen das Glück des Tüchtigen“. Fast über die gesamte Spieldauer habe die Defensiv-Ordnung gefehlt. Den „Punkt nehmen wir aber gerne mit“.