1.FC Garmisch-Partenkirchen – 1.FC Sonthofen 1:2 (1:1)

1.FC Garmisch-Partenkirchen – 1.FC Sonthofen 1:2 (1:1)

1.FC Garmisch-Partenkirchen – 1.FC Sonthofen 1:2 (1:1)

(von Dieter Latzel)

Die Erfolgs-Serie des 1.FC Sonthofen hat auch im 9. Spiel gehalten. Am nächsten Samstag können die Kreisstädter deshalb dem Gipfeltreffen mit dem TSV Gilching-Argelsried positiv entgegenblicken. Beim 1.FC Garmisch-Partenkirchenholten die Oberallgäuer einen Rückstand auf und siegten am Ende knapp mit 2:1 (1:1) Toren. Die Treffer fielen zum richtigen Zeitpunkt.

Sonthofen begann engagiert und hatte nach 10 Minuten Pech, dass Garmisch’s Torwart David Salcher einen Freistoß von Manuel Schäffler an den Pfosten lenkte. Nach einer Viertelstunde bekamen die Gäste im Mittelfeld aber keinen Zugriff mehr und gerieten immer mehr unter Druck. Jonas Schrimpf brachte die Hausherren in der 21. Minute 1:0 in Führung. Am Ende der ersten Halbzeit konnte Sonthofen aber zurückschlagen. Nicolas Reggel köpfte quasi mit dem Pausenpfiff einen Penz-Freistoß zum 1:1 ein.

Beflügelt von diesem Ausgleich traten die Gäste im zweiten Durchgang wieder souveräner auf und platzierten einige gute Angriffe. Einer dieser Vorstöße brachte in der 61. Minute schließlich die Führung. Kevin Haug ließ dabei mehrere Gegenspieler stehen, passte in den Rücken der Garmischer Abwehr und Armin Bechter vollendete volley zum 2:1. Der FCS verpasste es in der Folge bei seinen schnellen Kontern frühzeitig alles klar zu machen. Garmisch versuchte bis zum Schluss mit allen Mitteln zum Ausgleich zu kommen, blieb aber an der gut gestaffelten Gäste-Abwehr immer wieder hängen. So blieb es spannend bis in die Nachspielzeit. Sonthofens Spielertrainer Marc Penz, der den beruflich verhinderten Benjamin Müller vertrat, sagte, dass sein Team nach gutem Beginn Mitte der ersten Halbzeit etwas den Faden verlor. „Wir konnten uns aber mit dem glücklichen Treffer kurz vor dem Seitenwechsel ins Spiel zurückkämpfen. Zum Schluss mussten wir zwar nochmal bangen, weil wir einige gute Konterchancen liegen ließen. Im zweiten Abschnitt haben wir es insgesamt aber viel besser gemacht“.