FC Gundelfingen – 1.FC Sonthofen 1:1 (0:0)

FC Gundelfingen – 1.FC Sonthofen 1:1 (0:0)

FC Gundelfingen – 1.FC Sonthofen 1:1 (0:0)

(von Dieter Latzel)

Der 1.FC Sonthofen war beim 1:1 (0:0) Unentschieden in Gundelfingen nahe dran, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen. Ein „Elfmetergeschenk“ brachte die Oberallgäuer kurz vor Schluss um den möglichen Sieg. Unter dem Strich ist die Punkteteilung allerdings gerecht, da den Hausherren die Erste und den Gästen die Zweite Halbzeit gehörte.

In dem Spitzenspiel auf hohem Niveau setzte zunächst der Klassenprimus die Akzente. Er investierte mehr und brachte mit seinen Angriffen den FCS in Schwierigkeiten. Die Gäste-Abwehr um ihren starken Torwart Marco Zettler mussten ein paar brenzlige Situationen überstehen. Entlastung gab es nur selten, da ihr Passspiel zu ungenau war und meist schon im Ansatz abgefangen wurde.

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel grundlegend. Zwar hatte Gundelfingen die erste Chance, doch Gäste-Keeper Zettler verhinderte im Eins zu Eins gegen Sandro Caravetta einen Rückstand. Der FCS war nun viel präsenter und in der Folge Chef im Ring. Die Einwechslung von Armin Bechter brachte frischen Wind. Sonthofen kam zu einigen guten Möglichkeiten. Als Marc Penz in der 58. Minute Patrick Littig einsetzte, lag deren Führung in der Luft, doch der Außenverteidiger traf nur den Innenpfosten. Nach 76 Minuten war es endlich soweit. Andreas Hindelang schloss einen tollen Angriff über Markus Notz zur Gästeführung ab. Penz wäre kurz darauf beinahe das 2:0 gelungen, doch er scheiterte am prächtig reagierenden Torwart Dominik Dewein. In der 88. Minute deutete der Unparteiische beim Kampf um den Ball zwischen Benedikt Ost und Ali Odaci zur Überraschung aller plötzlich auf den Elfmeterpunkt und schickte Odaci mit gelb-rot zum Duschen. Manuel Müller war das egal. Er verwandelte sicher zum 1:1 Endstand. Die aufgebrachten Sonthofer fühlten sich total verschaukelt. Ihr Trainer Benjamin Müller war fassungslos. Er fand deutliche Worte, denn das sei bei weitem kein Elfmeter gewesen. „Wir sind nicht nur in dieser Szene vom Unparteiischen benachteiligt worden und so wie die Partie gelaufen ist um den verdienten Lohn gebracht worden, denn meine Mannschaft hat in der 2. Halbzeit viel richtig gemacht“.