FC Memmingen II – 1.FC Sonthofen 0:1 (0:1)

FC Memmingen II – 1.FC Sonthofen 0:1 (0:1)

FC Memmingen II – 1.FC Sonthofen 0:1 (0:1)

(von Dieter Latzel)

Der 1.FC Sonthofen kam mit einem knappen 1:0 (1:0) Sieg von der Regionalliga-Reserve des FC Memmingen zurück und kann damit das Spitzenduo Neuburg und Gundelfingen, gegen das es in den beiden aufeinanderfolgenden Heimspielen am kommenden Freitag-Abend und in der darauffolgenden Woche am Mittwoch-Abend jeweils um 19.00 Uhr geht, weiter unter Druck setzen. Die Partie hing aber bis in die Nachspielzeit an einem seidenen Faden, denn der FCS verpasste es nach dem Führungstreffer von Kevin Haug frühzeitig den Deckel drauf zu machen. Deshalb sprach Sonthofens Coach Benjamin Müller von einem etwas glücklichen Erfolg. Vor allem mit der zweiten Halbzeit zeigte sich Müller überhaupt nicht zufrieden. Da habe sein Team keinen Zugriff auf Ball und Gegner bekommen. Das habe sich auch in Überzahl (Memmingens Keeper Marco Zettler sah nach 70 Minuten wegen einer Notbremse an Haug Rot) nicht geändert. „Unsere Konter waren kläglich“, kritisierte er zu recht. Bis zur Pause lieferte der 1.FC Sonthofen auf dem tiefen Geläuf aber eine gute Vorstellung ab. Die Gäste erarbeiteten sich Vorteile und tauchten immer wieder gefährlich vor dem Memminger Tor auf. Die beste Chance vereitelte Torwart Marco Zettler, als er im Anschluss an eine Ecke das Kopfball-Torpedo von Marc Hänschke sensationell entschärfte. Auf der Gegenseite visierte Timo Lutz mit einem 25-Meter-Knaller die Sonthofer Querlatte an. Kurz vor dem Seitenwechsel konnte der FCS in Führung gehen. Gregor Mürkl hatte Kevin Haug eingesetzt. Der Torjäger fackelte nicht lange und traf ins lange Eck zum 1:0. Im zweiten Durchgang nahm Memmingens Reserve das Zepter in die Hand, legte mutig den Vorwärtsgang ein und sorgten immer wieder für Gefahr. Die Gäste zogen sich zurück und lauerten auf Konter. Bei diesen zeigten sie sich aber zu unentschlossen. Haug traf nur das Außennetz, Bechter zielte drüber und Ippolito sowie Mürkl scheiterten an Torwart Zettler. Als auch Memmingens Masmanidis in Gäste-Keeper Kawama seinen Meister gefunden hatte, war Schluss.

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