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SV Erlbach – 1.FC Sonthofen (Sonntag)

1.FC Sonthofen – SV Erlbach (Sonntag)

(von Dieter Latzel)

Gelingt dem 1.FC Sonthofen (12./23) ausgerechnet beim starken SV Erlbach (6./33) die Trendwende!!! Viel wird davon abhängen, ob es der Aufsteiger bis zum Anpfiff am Sonntag um 14.00 Uhr geschafft hat, die in den letzten Spielen aufgetretenen Baustellen in den Griff zu bekommen.

Im Sonthofer Lager ist Ernüchterung eingekehrt. Aus den letzten fünf Spielen konnte nur ein Punkt auf der Habenseite verbucht werden. Die gute Ausgangsposition ist dahin. Die Luft wird dünner und die Relegationszone rückt immer näher. Damit sich die Krise nicht verschärft, ist dringend mal wieder ein Erfolgserlebnis notwendig. Trotz dieses Erwartungsdrucks wäre es wichtig, einen Schritt nach dem anderen zu machen und nicht zu kompliziert zu denken. Die Rückkehr zu den Basics und dem einfachen Fußball könnten das Team voranbringen. Dazu ist es notwendig, dass die Mannschaft enger zusammenrückt und die Spieler sich gegenseitig noch mehr unterstützen, sollten Fehler passieren. Vor allem gilt es zu beachten, dass die Müller-Truppe nicht wieder in Rückstand gerät, denn davon hatte sich der FCS zuletzt kaum erholen können. Ein Mittel um zum Erfolg zu kommen wäreunter Umständen, aus einer kompakten Defensive zu agieren und nach vorne immer wieder Nadelstiche zu setzen. Zudem dürfte beim Abschluss auch Effektivität gefragt sein, denn viele Chancen wird es gegen eine der besten Defensiven in der Liga nicht geben.

Mittelfeldspieler Kutay Yel, der wegen eines Bänderrisses fast zwei Monate fehlte und erst seit kurzem wieder einsatzfähig ist, sagt, dass der FCS dieses Aufeinandertreffen auf keinen Fall verlieren dürfe. „Ich hoffe, dass wir hinten die Null halten können und keinen Gegentreffer zulassen. Vorne werden die Chancen kommen. Diese gilt es bei unserer Qualität im Sturm auch zu nutzen“. Der 21jährige Techniker weiß aber auch, dass alle Spieler in bestimmten Situationen noch entschlossener zu Werke gehen sollten, offensiv wie auch defensiv.

Im Hinspiel hatte der SV Erlbach die Nase vorn. Deren 2:1 Sieg war in der Summe deutlicher, als es das Ergebnis ausdrückte. Mit ihrer kompakten Defensive und ihrem schnellen Umschaltspiel brachten sie den Aufsteiger immer wieder in Bedrängnis. Die Hausherren haben in den bisherigen acht Spielen gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel 21 Punkte eingefahren. Ihre Holzbau Grübl Arena ist ein richtiger „Hexenkessel“. Mit im Durchschnitt 573 Besuchern führen sie die Zuschauertabelle der Bayernliga-Süd an.

Interessierte Fans können den FCS mit dem Bus ab 8.30 Uhr vom Parkplatz der Firma RS-Getriebe begleiten.