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Totopokal: 1.FC Sonthofen – FC Memmingen 1:1 (1:1) 3:5 n.E.

Totopokal: 1.FC Sonthofen – FC Memmingen 1:1 (1:1) 3:5 n.E.

(von Dieter Latzel)

Es hat nicht viel gefehlt, beinahe hätte der 1.FC Sonthofen den FC Memmingen aus dem Pokal-Wettbewerb geworfen. Nach regulärer Spielzeit stand es in einem spannenden Match 1:1 (1:1) Unentschieden. Im anschließenden Elfmeterschießen hatte der Regionalligist die besseren Nerven, setzte sich 5:3 durch und steht damit in der nächsten Runde.

Bei „Bullenhitze“ war der FC Memmingen in der Baumit-Arena sofort auf Betriebstemperatur. Der Regionalliga-Aufsteigerbestimmte zunächst das Geschehen auf dem Platz. Er ließ Ball und Gegner laufen und kam mit seinem schnellen Umschaltspiel zu einigen guten Möglichkeiten. Nach 5 Minuten setzte Noah Müller einen Kopfball an die Sonthofer Querlatte. Etwas später scheiterte erneut Müller an FCS-Keeper Marco Zettler. Im dritten Anlauf war es dann passiert und Müller brachte die Gäste im Nachschuss mit 1:0 in Front, nachdem Zettler zuvor den Kopfball von Bojan Tanev noch super pariert hatte. Mit zunehmender Spieldauer konnten sich die Sonthofer aber steigern, setzten nach Vorn den ein oder anderen Nadelstich und bekamen auch in der Defensive immer mehr Zugriff. Kurz vor dem Seitenwechsel nutzte Jannik Holzapfel einen Freistoß von Kutay Yel zum 1:1 Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe. Der Bayernligist hatte jetzt die besseren Chancen. Als Kevin Haug kurz nach Wiederbeginn abgezogen hatte, flog das Geschoss nur um Zentimeter am Kreuz-Eck vorbei. Die Abschlüsse von Jonas Koller, Leon Rudenko und Armin Bechter konnte Memmingens Keeper Tobias Werdich entschärfen, sodass ein Elfmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Hier zeigten die Schützen des FCM keine Schwäche. Zudem sollte sich deren Torwart-Tausch kurz vor dem Abpfiff auszahlen, denn Dewein hielt gleich den ersten „Elfer“ von Wiedemann.

Sonthofens Trainer Benjamin Müller zog trotzdem ein positives Fazit, sah aber auch einiges, das noch nicht klappte. „Defensiv hatten wir zunächst phasenweise Probleme mit der Zuordnung und dem Zugriff, wo wir aus der Halbposition zu viele Flanken auf die Box bekommen haben“. Das sei dann aber besser geworden. „Gut gefallen hat mir unser Angriffsspiel. Memmingen hatte zwar mehr Ballbesitz, wir aber nach der Pause die besseren Chancen“.

FCM-Coach Stephan Baierl lobte seine Mannschaft vor allem für die ersten 30 Minuten. „Da hatten wir drei-vier gute Dinger auf dem Fuß und ne höhere Führung verpasst“. Man habe aber auch gesehen, dass auch noch nicht alles greift. Die neuen Spieler bräuchten da noch eine gewisse Eingewöhnungszeit. Hinten raus sei es dann nicht mehr gut gewesen. Das gelte es in Zukunft deutlich besser zu machen. „Beim Elfer-Schießen hat unserTorwartwechsel funktioniert“. Das sei der Schlüssel gewesen. „Ich bin froh dass wir weitergekommen sind“.