1.FC Sonthofen – FSV Pfaffenhofen 0:2 (0:1)
(von Dieter Latzel)
Das war wohl nix. Um eine Enttäuschung reicher ist der ersatzgeschwächte 1.FC Sonthofen nach der 0:2 (0:1) Heimniederlage gegen den FSV Pfaffenhofen. Der Bayernliga-Absteiger blieb vieles schuldig und muss im vierten Spiel ohne „Dreier“ den Blick in der Tabelle nach unten richten.
Bei den Hausherren lief in den ersten 45 Minuten nicht viel zusammen. Missverständnisse und ungenügendes Zweikampfverhalten führten immer wieder zu Ballverlustenund Leerlauf. In ihren Aktionen fehlte es an Durchsetzungsvermögen und am Feuer. Für Verunsicherung sorgte auch das frühe Gegentor aus der 18. Minute, als Simon Heigl die Gäste mit einem Sonntagsschuss in den Winkel in Führung gebracht hatte. Mit ihrer behäbigen Spielweise tat sich Sonthofen schwer und kam kaum zu Abschlüssen. Bis zur Pause tauchten sie nur einmal gefährlich vor dem FSV-Tor auf, doch Marko Jozic scheiterte an TW Moritz Köhler. Der FSV hatte bis dahin alles im Griff.
Nach der Standpauke in der Halbzeitpause von Coach Oleg Weber wurde es im zweiten Durchgang etwas besser. Zunächst passierte aber nach dem Wiederanpfiff im Defensivverhalten ein Fehler, den Luka Brudtloff für Pfaffenhofen zum 2:0 ausnützte. Der FCS wehrte sich jetzt gegen die drohende Niederlage. In der 55. Minute landete ein Jozic-Freistoß aus gut 25 Metern an der Querlatte. Die Abschlüsse von Johnny Martin und erneut von Jozic, der das Tornetz traf, verfehlten ebenfalls ihr Ziel knapp. Nachdem (87.) auch Gäste-Keeper Moritz Köhler einen Freistoß von Musa Youssef aus dem Winkel geholt hatte, war die Sonthofer Niederlage besiegelt.
FCS-Trainer Weber war, ob der Leistung seines Teams vor der Pause, ganz schön angefressen. „Es kann nicht sein, dass es in der Kabine erst mal rappeln muss, bevor wir anfangen Fußball zu spielen und alle endlich Tugenden an den Tag legen, die es braucht um Spiele zu gewinnen“.
