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1.FC Sonthofen – FSV Pfaffenhofen (Samstag)

1.FC Sonthofen – FSV Pfaffenhofen (Samstag)

(von Dieter Latzel)

Im dritten Heimspiel in Folge soll der Knoten beim 1.FC Sonthofen (10. Platz/8 Punkte) nach drei sieglosen Partien wieder mal platzen. Erstmals kommt der FSV Pfaffenhofen (6. Platz/14 Punkte) in die südlichsten Stadt Deutschlands. Die Gäste sind für den FCS eine völlige Unbekannte. Anstoß in der Baumit-Arena erfolgt am heutigen Samstag um 17.00 Uhr.

Pfaffenhofen ist gut aus den Startlöchern gekommen und hat sich mit konstant starken Leistungen im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Den Oberbayern scheinen die Allgäuer Mannschaften richtig zu liegen. Der VfB Durach und der FC Kempten wurden beide mit 3:0 nach Hause geschickt und beim FC Memmingen II erreichte der FSV sogar einen 4:0 Sieg. Zuletzt gab es auch gegen den FV Illertissen II einen 4:2 Erfolg. Die Gäste sind sehr offensivstark und haben bis jetzt in der Liga mit 18 Treffern die zweitmeisten geschossen. Sonthofens Trainer Oleg Weber spricht deshalb davon, dass im dritten Heimauftritt in Folge der wohl härteste Brocken wartet. „Zu Beginn der Heimserie gegen Memmingen II hatten wir uns vorgenommen aus den drei Partien sechs Punkte mitzunehmen. In den letzten beiden Heimspielen wurde es leider nur 1 Zähler. Gegen den vermeintlich stärksten Gegner haben wir was gut zu machen. Da erwarte ich eine Reaktion, denn wir wollen den Platz unbedingt als Sieger verlassen“. Weber weiß aber genau, dass das nicht einfach wird. Auf die erste Halbzeit zuletzt gegen Niso könne man aufbauen. „Auf die Zweite eher nicht“. Vom Personal her dürfte sich seiner Meinung nach nicht viel ändern.

Auch für Neuzugang Sebastian Streit wird es wieder mal Zeit, dass Sonthofen einen Sieg einfährt. „Ich denke schon, dass wir in der bisherigen Saison von uns selbst etwas mehr erwartet haben. Dass es nicht so gekommen ist, hebt in mir die Motivation umso mehr, das Ruder herumzureißen und das bestmögliche herauszuholen“. Der momentan dezimierte Kader habe seine Spuren hinterlassen. Das dürfe aber nicht als Ausrede gelten. „Ich glaube, dass wir jetzt als Mannschaft gefordert sind. Jeder der auf dem Platz steht muss sich einfach voll reinhauen und beweisen, dass er was leisten kann und für’s Team da ist, um aus der kleinen Abwärtsspirale rauszukommen“.

„Klar sind die letzten beiden Partien nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgenommen haben“, erinnert sich der junge Marc Lorenz. Zuletzt gegen Niso habe seine Mannschaft nur in der ersten Halbzeit überzeugt. „Nach dem Seitenwechsel haben wir uns zu sehr hinten reindrücken lassen. Das war so nicht geplant“. Dieses Mal müsse es einfach gelingen 90 Minuten durchzuziehen, also vorne drauf zu bleiben und die Buden zu machen. „Wir haben jedenfalls nicht vor uns zu verstecken, wollen das Spielglück erarbeiten und sind guter Dinge, dass wir was reißen“.