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1.FC Sonthofen – VfB Durach 3:1 (2:1)

1.FC Sonthofen – VfB Durach 3:1 (2:1)

(von Dieter Latzel)

Ein rassiges Derby lieferten sich der 1.FC Sonthofen und der VfB Durach, das am Ende die Hausherren mit 3:1 (2:1) gewannen. Die Sonthofer legten in einer starken ersten Halbzeit den Grundstein für den späteren Erfolg. Knapp 500 Zuschauer bekamen einiges geboten. Drei Elfmeter, sieben gelbe und eine gelb-rot Karte zeugten von viel Leidenschaft und erbitterten Zweikämpfen.

Die erste Duftmarke setzte Marco Faller, als er nach 3 Minuten den Ball im Anschluss an eine Ecke knapp über das Sonthofer Tor schoss. Dann machten die Hausherren Dampf. Noman Walizada scheiterte jedoch an Gäste-Keeper Julian Methfessel. Kuriose Szene wenig später als Walizada beim nächsten FCS-Angriff erneut abgezogen hatte. Schiedsrichter Maximilian Riedel zeigte Patrick Littig wegen Handspiels sofort rot und deutete auf den Elfmeterpunkt, nahm dann aber die rote Karte wieder zurück und zückte stattdessen Gelb. Der Strafstoß hatte jedoch Bestand und Markus Notz verwandelte zum 1:0. Auch auf der Gegenseite gab es einen Elfer (24.) den Tobias Seger zum 1:1 Ausgleich vollstreckte. Die Hausherren blieben allerdings weiter am Drücker. Zunächst konnte TW Methfessel mit einer Glanzparade einen Walizada-Knaller an die Querlatte lenken. Dann kam der Auftritt von Sebastian Streit. Sonthofens Außenangreifer zog nach innen und traf ins lange Eck (36.) zur erneuten Führung.

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Torraumszenen erst in der Schlussviertelstunde wieder zu. Durach arbeitete am Ausgleich und der FCS setzte auf Konter. Einer dieser Gegenstöße hätte durch Fabian Kroh beinahe die Entscheidung gebracht. Dann sah Littig gelb-rot. Die Gäste blieben jedoch auch in Unterzahl dran und mussten sich erst nach dem dritten Strafstoß, den Kroh zum 3:1 verwandelte, geschlagen geben.

„Auf Grund der Art und Weise wie wir das Spiel angenommen haben, sowie den besseren Chancen, haben wir die drei Punkte gezogen“. Deshalb sprach Sonthofens Trainer Oleg Weber von einem verdienten Sieg.

Sein Gegenüber Julian Feneberg sah das genauso, ergänzte jedoch, dass es eine bittere Niederlage gewesen sei, weil aus seiner Sicht mehr drin gewesen wäre.