1.FC Sonthofen – TSV Bobingen (Samstag)
(von Dieter Latzel)
Im zweiten von vier aufeinanderfolgenden Heimspielen bekommt es der 1.FC Sonthofen (12. Tabellenplatz/4 Punkte) am heutigen Samstag um 18.00 Uhr mit dem TSV Bobingen (9./6) zu tun. Eigentlich hätte Sonthofen auswärts antreten müssen, aber auf Initiative desAufsteigers wurde das Heimrecht getauscht. Dem FCS kann das egal sein, Hauptsache die drei Zähler bleiben zu Hause.
Das letzte Aufeinandertreffen mit den Gästen in einem Punktspiel liegt schon eine ganze Weile zurück und fand am 30.04.2011 in der damaligen Bezirksoberliga Schwaben statt. Der FCS kehrte mit einem 2:0 Sieg zurück. Dieses Endergebnis würde heute im Sonthofer Lager sicher jeder unterschreiben, denn bei Bobingen scheint die Aufstiegseuphorie noch nicht verflogen zu sein. Letzten Mittwoch lieferte das Team des Trainerduos Manuel Britschund Christopher Detke bei der 4:6 Niederlage in Dachau ein richtiges Spektakel ab, führte schon 4:2, ehe sie in der letzten halben Stunde noch vier Gegentreffer hinnehmen mussten.
Sonthofen sollte gewarnt sein und Trainer Oleg Weber hat seine Mannschaft akribisch darauf vorbereitet. „Mit Bobingen erwartet uns ein Gegner, den wir noch nicht kennen. Als Aufsteiger haben sie einen guten Start hingelegt und zwei ihrer letzten drei Spiele gewonnen. Das zeigt, dass sie definitiv nicht zu unterschätzen sind“, sagt der Coach. „Wir selbst sind aktuell noch zu inkonstant und schaffen es bislang nicht, unsere Leistung über die gesamten 90 Minuten auf den Platz zu bringen. Deshalb ist die Mannschaft jetzt gefordert, eine Reaktion zu zeigen. Unser Ziel muss es sein, das Spiel von Beginn an in die richtige Richtung zu lenken, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen und endlich über die komplette Spielzeit eine konzentrierte und überzeugende Leistung abzurufen“.
Auch Neuzugang Fabian Kroh ist der Meinung, dass der Schlüssel zum Erfolg in mehr Konstanz liegt. „Vor allem wenn wir führen sollten wir aktiver bleiben und nicht zu passiv werden“. Das sei in den vergangenen Spielen der Fall gewesen, sagt der Torjäger. „Da hatten wir immer wieder mal so Phasen drin wo wir nicht gut waren“. Bestes Beispiel sei die Partie gegen Illertissen vom vergangenen Mittwoch gewesen. „In der ersten Halbzeit waren wir klar überlegen undhätten vielleicht aus unseren Möglichkeiten sogar noch mehr herausholen können. Gehen dann nach der Pause zwar 2:0 in Führung, geben die Führung allerdings wieder aus der Hand. In dieser Phase waren wir nicht griffig genug und kassierten verdient den 2:2 Ausgleich“. Auch der Lucky Punch sei seiner Mannschaft danach nicht mehr gelungen. „Da müssen wir in Zukunft einfach noch eine Schippe draufpacken“, ergänzt der 20jährige Mittelstürmer.
