TSV Aindling – 1.FC Sonthofen (Donnerstag)
(von Dieter Latzel)
Derzeit geht es für den 1.FC Sonthofen (3. Platz/46 Punkte) Schlag auf Schlag. Beim TSV Aindling (8. Platz/37 Punkte) wollen die Kreisstädter am heutigen Donnerstag-Abend um 19.30 Uhr, im ersten von zwei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen, gleich wieder in die Spur finden.
Sonthofens Trainer Oleg Weber erwartet von seiner Mannschaft, dass diese nach der bitteren 1:3 Niederlage gegen Manching eine klare Reaktion zeigt. „Wir müssen deutlich machen, dass das nur ein Ausrutscher war. Beim letzten Spiel haben wir die zuletzt gezeigte Leidenschaft und Energie vermissen lassen – ohne diese Tugenden wird jedes Spiel in dieser Liga zur Herausforderung.
Uns ist bewusst, dass uns in Aindling eine schwierige Aufgabe erwartet, so der FCS-Coach weiter. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, deshalb nehmen wir den Gegner sehr ernst und wissen, dass wir an unsere Grenzen gehen müssen. Trotzdem fahren wir mit dem klaren Ziel dorthin, die drei Punkte zu holen und unseren dritten Platz zu verteidigen. Unser Anspruch ist es, jedes Spiel zu gewinnen – dafür muss die Einstellung jedes einzelnen Spielers stimmen“.
Weber ist froh, dass Markus „Sammy“ Notz wieder zurück ist und nach langer Verletzungspause sein erstes Spiel absolvieren konnte. Am 6. September letzten Jahres, im Hinspiel bei diesem Gegner, verletzte sich der Mittelfeldstratege schwer und arbeitete seither akribisch auf dieses Comeback hin. Der FC-Coach berichtet auch davon, dass der nächste Langzeitverletzte Hirotsugu Kato nach seinem Kreuzbandriss so langsam wieder in Form kommt. Wie allerdings die Situation bei Johnny Martin aussieht, den es dieses Mal in der zweiten Halbzeit erwischte, werde sich erst im Laufe der Woche klären.
Auch Nachwuchs-Stürmer Henri Klinger weiß, dass der FCS gegen Manching kein gutes Spiel abgeliefert hat. Der 19jährige sagt aber auch, dass sein Team in den Auftrittenzuvor sein wahres Leistungsvermögen gezeigt habe. Deshalb gelte es diesen Misserfolg schnell abzuhaken und weiterzumachen. Die Stimmung im Team sei gut und er schaue positiv in die Zukunft. „Wenn wir dranbleiben und wieder mit mannschaftlicher Geschlossenheit auftreten, bin ich überzeugt, dass wir in die Erfolgsspur zurückfinden“.
Gegner Aindling steckt derzeit in einer Ergebniskrise. Das Team von Trainer Florian Fischer ist heuer noch sieglos, kehrte vergangene Woche mit einer 3:6 Pleite aus Illertissen zurück, dürfte aber weitaus besser sein als es der momentane Tabellenplatz aussagt, denn die letzten sechs Partien vor der Winterpause wurden alle gewonnen. Da stand der TSV als Tabellennachbar des FCS mit 36 Punkten noch auf Platz 5. Schon im Hinspiel, das der FCS 1:0 gewann, war es eine ganz enge Geschichte. In Diensten der Hausherren steht mit Laurin Völlmerk (21 Treffer/7 Assists) zudem der Top-Torjäger der Landesliga Südwest.
Interessierte Fans können den FCS um 15.15 Uhr mit dem Bus vom Parkplatz der Firma RS-Getriebe begleiten.
