1.FC Sonthofen – TSV Aindling 2 0 (0:0)
(von Dieter Latzel)
Der 1.FC Sonthofen kommt so langsam auf Betriebstemperatur und schließt die Heimspielserie mit einem 2:0 (0:0) Erfolg über den TSV Aindling ab. Zu Beginn waren allerdings die Gäste das aktivere Team. Sie liefen die Hausherren hoch an, hatten mehr Ballbesitz, konnten das Sonthofer Tor jedoch nicht in ernsthafte Gefahr bringen. Der FCS brauchte einige Zeit bis er darauf eine Antwort fand. „Wir mussten ein paar Anpassungen in der Struktur mit Ball vornehmen, dann lief es ab Mitte der ersten Halbzeit besser“, sagte deren Coach Oleg Weber hinterher. In dieser Anfangsphase (18.) zog sich Jannik Holzapfel eine schwerwiegende Verletzung zu und musste durch Markus Notz, der sofort frischen Wind brachte, ersetzt werden. Die Oberallgäuer bekamen nun Oberwasser, übernahmen die Kontrolle und erspielten sich einige gute Torchancen, die jedoch nichts einbrachten.
Nach der Pause konnten sie noch eine Schippe draufpacken und wurden für ihr Engagement belohnt. Auf Zuspiel von Maurice Jaumann brachte (65.) Noman Walizada seine Farben mit einem abgefälschten 20-Meter-Schuss in Führung. Aindling gab sich zwar noch nicht geschlagen, deren Offensive war jedoch in der Folge bei Sonthofens Abwehr bestens aufgehoben. Als der starke Sebastian Streit Gäste-Keeper Luca Berger unter Druck setzte, den Ball eroberte und nach innen flankte, erzielte der eingewechselte Lenni Tröber das 2:0, was gleichzeitig die Entscheidung bedeutete.
FCS-Coach Oleg Weber sprach von einem verdienten Erfolg, da sein Team nach dem zähen Beginn sehr geduldig und diszipliniert, jedoch mit viel Energie auf Sieg gespielt habe. „In der zweiten Halbzeit war es nur eine Frage der Zeit, bis der erste Treffer gefallen ist“.
Aindling’s Trainer Florian Fischer analysierte nüchtern: „Wir sind gut reingekommen ins Spiel. Dann hat sich die Partie allerdings gedreht und Sonthofen war einen Tick besser“.
